Schnipsel und Loses

Der nebenstehende Artikel dokumentiert einen „Dialog“ zwischen der seinerzeitigen Universitätsleitung (Nikolaus Lobkowicz, „Lobo“) und Herbert Ludwig Fertl. Veröffentlicht wurde er in der Frankfurter Rundschau am 17.12.1977.

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Flugblatt des Teach-Ins vom 28.10.1981 zum und gegen den Dritten Weltkrieg.

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Den Nutzen einer MSZ-Serie über Perspektiven des Dritten Weltkrieges sehen wir, ohne Umschweife, als äußerst beschränkt an. Perspektiven hat der Dritte Weltkrieg nämlich nicht anzubieten. Allein die Tatsache, daß der kostbare Platz der MSZ mit Labereien über Themen wie: Zu was ist der „Tornado“ gut? Was ist der Zweck der Bundeswehr? Wie funktioniert ein Atomkrieg? Kann der Westen das Gleichgewicht noch halten? Haben die Russen schon genug? usw. verschwendet werden muß, ist ein Skandal. Ausnahmsweise geben wir der Behandlung dieser Fragen, die keine Antworten verdienen, durch den Feind vollständig recht, abzüglich der kleinen unabdingbaren Lüge, bei diesen Erörterungen ginge es um die Sicherung des Friedens. Abgesehen von den für Kriegsführung absolut notwendigen Geheimnissen verhandeln unsere Militärs ganz öffentlich über taktische und strategische Fragen des nächsten Weltkrieges. Und wer wollte den Militärs daraus einen Vorwurf machen, daß sie neben ihrer vom Auftrag diktierten Ehrlichkeit auch noch das glatte Gegenteil behaupten, solange Intellektuelle beim Anblick eines Panzers anfangen, über die Sinnlosigkeit des Krieges und die Aggressivität der Menschennatur zu philosophieren?

ABC des Dritten Weltkrieges I (MSZ 5-80) + II (MSZ 1-81)

Klarstellungen zum Dritten Weltkrieg III (MSZ 4-81)

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Thesen zu den Charaktermasken des Kapitals, den sozialen Klassen – und was für antikapitalistische Politik daraus folgt (2012)

Diese Thesen dienten als Vorlage für eine Podiumsdiskussion, die Peter Decker mit Michael Heinrich am 25.04.2012 in Bielefeld geführt hatte.

Teilmitschrift der Diskussion

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Entlarvt oder: Über das Selbstverständliche (1977)

Was ist ein abstrakt freier Wille?

Der freie Wille

Oktoberrevolution 1917

Dies ist ein Vortrag von 1987. Bereits 1977 hatte Herbert Ludwig Fertl einen Vortrag zum gleichen Thema in Marburg gehalten; eine Mitschrift oder eine Tonbandaufnahme existiert wohl nicht. Der Betreiber dieser Seite erinnert sich gleichwohl gerne daran: Das Gehörte war ein großer persönlicher Erkenntnisgewinn.

Der nachfolgende Artikel wurde von einem Leser dieser Seite zugeschickt.

Sein und Bewußtsein im wissenschaftlichen Sozialismus (1985)

Karl Held, Einleitung zu Rosa Luxemburgs Nationalökonomie

Karl Held, Marxismus und Utopie (Interview)

Interview mit Karl Held, 1991

Ein Streitgespräch zwischen Karl Held und Gregor Gysi (1994)

Theorie und Agitation - Karl Held, Peter Bulthaup, Erich Hahn, Joachim Bruhn - GI Hannover 1996

Die Qualität der Aufzeichnung ist leider sehr schlecht, daher hier noch ein MP3-Upload, falls jemand auf seinem PC nachjustieren möchte:https://archive.org/details/TheorieUndAgitationKarlHeldPeterBulthaupErichHahnJoachimBruhnHannover1996

Nach einer knappen Darstellung der durch die Referenten zu beantwortenden Frage zum Verhältnis von Theorie bzw. wissenschaftlicher Erkenntnis und Agitation, ihrer Aufgaben und Bedingungen, tragen die Referenten in der oben angegebenen Reihenfolge je ca. 15 min. vor. Die ca. zweistündige freie Diskussion verläuft im wesentlichen als Kritik an Bruhn und Hahn durch Held und Bulthaup, die sich weitgehend einig sind, auch darin, daß die Marxsche Kapitalismuskritik keine moralische Kritik an den ökonomischen Agenten ist. Allerdings kritisiert Held den affirmativen Bezug Bulthaups auf einige geschichtsphilosophische, noch humanistisch-linkshegelianische Positionen des jungen Marx. Der Dauerstreit zwischen Bulthaup und Held bzw. zwischen GI und GSP über die Frage, inwiefern die marxistische Gesellschaftskritik moralisch begründet sei, wird nicht ausgefochten.

Das kommunistische Manifest. Ein mangelhaftes Pamphlet – aber immer noch besser als sein moderner guter Ruf

Kommunismus tot? (1989)

Der nachfolgende Artikel aus einer Sonderausgabe der Hamburger Hochschulzeitung vom Mai 1990 befasst sich aus damals aktuellem Anlass  mit einer abschließenden Kritik der realsozialistischen Staatsideologie des Marxismus-Leninismus, die bekanntlich kurz zuvor abgedankt hatte, versus bürgerlicher Wissenschaft. Er wurde von einem Leser übertragen und dieser Seite zugeschickt.

Ist der Marxismus endgültig widerlegt?

Zur Aktualität des Leninismus (1970)

Stalin  – wer war das? (1987)

Maos Tod (1976)

Interview mit Freerk Huisken (2013)

Der ganz normale Wahnsinn

Frau als Argument

Probleme mit der Jugend 1980

Sozialdarwinismus. Biologie als Geselschaftstheorie

Politik und Persönlichkeit: Charaktermasken

Zeitgeist

Weltanschauung – Die Logik eines geistigen Bedürfnisses

Abseits und andererseits